CBD (cannabidiol) - Declaration & effect

Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol. CBD ist ein Cannabinoid welches aus weiblichen Hanfpflanzen (Nutzhanf) gewonnen wird und ist neben THC eines der Hauptwirkstoffe von Cannabis. CBD definiert sich durch seine nicht psychoaktiven Effekte und der umfassenden Wirkung, was die Erforschung weiter vorantreibt.

Doch warum der Hype um CBD und woher stammt es überhaupt? Die chemisch klingende Substanz ist natürlichen Ursprungs und blickt bereits auf eine sehr lange Geschichte zurück. Warum und wie wir bereits seit Jahren von der Kulturpflanze Hanf profitieren und wie es zu der Wiederentdeckung der Nutzpflanze, und vor allem CBD kam, informiert der folgende Artikel. Zusätzlich erfahren Sie mehr über die Funktionsweise und die Anwendung von CBD Produkten sowie über aktuelle Forschungsergebnisse.

Haben Sie bereits gewusst, dass:

  • Bis in die 1920er Jahre etwa 60% der verschriebenen Schmerzmittel auf Cannabis basierten.

  • Hanföl, CBD und andere wertvolle Inhaltsstoffe der Hanfpflanze keine berauschende Wirkung haben und im Sinne der Gesundheit eingesetzt werden können. Auch die WHO stuft Cannabidiol (CBD) als unbedenklich ein.

  • Alle Teile vom Hanf sinnvoll verwertet werden können, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit, und im Anbau von der EU gefördert werden.

  • Hanf als Nutzpflanze einen geringen umweltbelastenden Einsatz von Dünge- und Spritzmitteln benötigt und somit auch einen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten kann [1].

Der medizinische Einsatz der Hanfpflanze wurde bereits vor 5000 Jahren praktiziert. Hanf zählt somit zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde und unterstützt die Menschheit in den unterschiedlichsten Lebensbereichen. Angefangen von Kleidung bis hin zur Verwendung als Brennstoff, Nahrungsmittel und als Medizin. Die Einsatzmöglichkeiten von Hanf sind vielfältig. Dies liegt unter anderem am Anbau. Die Nutpflanze bringt nämlich einen sehr hohen Ertrag und benötigt wenig Dünge- und Spritzmittel. Mittlerweile fördert die EU bereits den Anbau von THC-armen Nutzhanfsorten [1].

Grundsätzlich sind in der Hanfpflanzen neben CBD viele weitere relevante Inhaltsstoffe enthalten. Bisher konnten etwa 489 wesentliche Bestandteile in der Hanfpflanze bestimmt werden. Neben Terpenen, Flavonoiden und anderen Pflanzenstoffen, erfreuen sich die Phytocannabinoide, wozu auch CBD zählt, über eine besonders hohe Beliebtheit. Es konnten bislang mehr als 100 Phytocannabinoide in der Hanfpflanze nachgewiesen werden. Davon am bekanntesten sind die Tetrahydrocannabinole (THCs), Cannabidiole (CBDs), Cannabinole (CBNs) sowie Cannabigerole (CBGs). Der psychoaktive bzw. berauschende Bestandteil von Cannabis ist das Tetrahydrocannabiol, dieser bindet zur Aktivitätsentfaltung an den CB1 oder CB2-Rezeptor (Endocannabinoidsytem) [1].

Wie funktioniert CBD im menschlichen Körper?

Der nicht-psychoaktive Inhaltsstoff Cannabidiol bindet an verschiedene Rezeptorsysteme im Endocannabinoidsystem an. Dieses kann als Kommunikationssystem, welches zwischen Körper und Gehirn agiert, gesehen werden und besteht aus verschiedenen Rezeptoren, an welche Moleküle andocken, um die Vermittlung von Signalen sicherzustellen.

Innerhalb dieses Systems wirken Endocannabinoide, sogenannte Wirkstoffe, die vom Körper selbst produziert werden. Zusätzlich gibt es exogene Cannabinoide, die den menschlichen sehr ähneln und auf ähnliche Weise im Endocannabinoid-System wirken, jedoch von außen zugeführt werden müssen. Unabhängig ob eigens produziert oder zugeführt binden die jeweiligen Substanzen an die Rezeptoren an, um unterschiedliche Vorgänge zu aktivieren [1].

Unterschied CBD & THC

CBD und THC sind zwei der bekanntesten Inhaltsstoffe der Hanfpflanze. Im Vergleich zu CBD ist THC für die umstrittenen psychischen Wirkungen von Cannabis verantwortlich. THC bindet ebenfalls wie CBD an die Rezeptoren CB1 und CB2 an [2]. Im Vergleich zu THC wirkt CBD jedoch nicht psychoaktiv und kann in hohen Dosen sogar den psychischen Wirkungen des THCs entgegenwirken sowie die schmerzhemmende Eigenschaft des THCs verstärken. Auch andere Phytocannabinoide, wie CBG oder CBN, entfalten pharmakologische Wirkungen, haben jedoch keine bzw. eine sehr geringe psychische Wirkung [3].

Zusammengefasst gilt CBD als effektive, gut verträgliche und vor allem sichere Komponente der Hanfpflanze und ist für die Selbstmedikation, aufgrund des vielfältigen Wirkungsspektrums ohne dämpfende Nebenwirkungen, besonders interessant. Der Einsatz von Cannabidiol erfreut sich deshalb im komplementären Bereich einer zunehmenden Beliebtheit.

Wie wird CBD hergestellt?

Zur Extraktion und Isolierung von CBD gibt es eine Reihe unterschiedlicher Möglichkeiten – die meiste genützte Methode ist die Extraktion mit überkritischem Kohlenstoffdioxid. Zusätzlich ist davor und/oder danach eine Decarboxilierung notwendig, also die Umwandlung der Carbonsäure in die pharmakologisch wirksamen Cannabinoide.

Um reines CBD zu erhalten gibt es also zusammengefasst folgende Möglichkeiten

  • Extraktion (= Herauslösen oder Isolieren)

  • Synthetische Herstellung

Die Co2 Extraktion zählt hierbei zu den am häufigsten genutzten Verfahren. Sie ist vor allem aufgrund der geringen Umweltschädlichkeit und der nicht vorhandenen Toxizität sehr beliebt. Jedoch ist dieses Verfahren auch erheblich teurer als andere Extraktionsmethoden [2].

Zusätzlich gibt es noch folgende Extraktionsmethoden:

  • Ethanol-Extraktion

  • Kohlenwassersoff-Extraktion

  • Öl-Exktraktion [4]

Wie funktioniert die meist genutzte Co2 Extraktion?

Beim der Co2 Extraktion befindet sich das Co2 in einem Zustand des Übergangs von flüssig hin zu gasförmig. Diese Methode wird beispielsweise auch bei der Entkoffeinierung von Kaffee genutzt. Wenn das flüssige Co2 auf die Blüten und Blätter trifft, wird das CBD und andere Pflanzenverbindungen gelöst. Danach werden Druck und Temperatur wieder reguliert, sodass das Co2 wieder in den gasförmigen Zustand übertritt und von den Extrakten getrennt werden kann. So ist es möglich, ein sehr reines Extrakt zu erhalten [1].

Auswahl der bedeutendsten, bislang erforschten Wirkungsmechanismen von CBD

  • CBD stimuliert wie Capsaicin den Vanilloid-Rezeptor Typ1. Diese Stimulierung kann zu einer schmerzhemmenden Wirkung beitragen [5]. Dies geht aus der Studie von Bisogno T, Hanus L, De Petrocellis L, Tchilibon S, Ponde DE, Brandi I, Moriello AS, Davis JB, Mechoulam R, Di Marzo hervor.

  • CBD bindet an den Nucleosid-Transporter-1 und verstärkt den Adenosin-Signalweg, wodurch es die vermehrte Neurotransmitter-Ausschüttung (Noradrenalin, Adrenalin) harmonisiert [6]

  • CBD bindet an den GPR55-Rezeptor, wodurch die entzündungshemmende Wirkung ergänzt wird [7]

  • Cannabinoide, einschließlich CBD, sind potente Radikalfänger und haben zellschützende Eigenschaften [8]

Weitere bedeutsame mögliche Wirkungsmechanismen von CBD:

  • Antibakteriell [9]

  • Blutdrucksenkend [10]

  • Lindert Erbrechen und Übelkeit [11]

  • Hemmt Zellwachstum in Tumoren und Krebszellen [12]

  • Lindert Schuppenflechte [13]

  • Fördert Knochenwachstum [14]

  • Immunsystemfördernd [15]

  • Neuroprotektiv [16]

Anwendung & Verwendung

Wie bereits im vorherigen Absatz erwähnt, kann CBD bei einem sehr breiten Wirkungsspektrum komplementär wie auch präventiv, zur Gesundheitsförderung, eingesetzt werden. Hierfür gibt es bereits eine Reihe an frei erhältlichen Präparaten zu kaufen, angefangen von Tees, bis hin zu Kosmetik und Ölen, zur oralen Einnahme.

Beliebt sind vor allem CBD-Öle und Kapseln – diese lassen sich ideal in den Alltag integrieren. Durch die individuelle Dosierung mittels Pipette kann die Tröpfchenanzahl dem eigenen Bedarf angepasst werden. Die Kapseln erweisen sich vor allem unterwegs oder auf Reisen als praktischer Begleiter.

Aber auch CBD haltige Kosmetikprodukte eignen sich optimal zur äußeren Anwendung über die Haut. Gerade in Hinblick auf bestimmte Hauterkrankungen und Inflammationen können diese zur komplementären Behandlung empfehlenswert sein.

Doch wie viel CBD darf man täglich zu sich nehmen? Ist zu viel CBD gefährlich?

Verzehrempfehlung

Die Dosierung von CBD ist sehr individuell und kann je nach Menschen unterschiedliche Wirkungen hervorrufen. Wenn nicht anders verordnet, entspricht eine kleine Tagesdosis etwa 18 mg CBD.

Bereits kleine Dosierungen können förderlich wirken, wenn der Terpen-Entourage Effekt genutzt wird.

Halten Sie sich deshalb, wenn nicht anders verordnet, an die auf dem Produkt angegebenen Verzehrempfehlungen. Je nach Bedarf können Sie diese schrittweise erhöhen, bis sich der gewünschte Effekt einstellt und Sie somit Ihre ideale Dosierung gefunden haben [17].

Wie CBD richtig einnehmen?

Um eine optimale Aufnahme zu garantieren, empfiehlt es sich, die Tropfen direkt unter die Zunge auf die Mundschleimhaut zu tropfen und diese dort etwa 30 Sekunden bis eine Minute wirken zu lassen.

Die Kapseln werden etwas zeitverzögert im Magen über die Magen-Darmschleimhaut aufgenommen. Gerne können diese jedoch auch im Mund aufgelöst werden.

Die Kapselhülle unserer Pure CBD VITAL Kapseln besteht aus

Cannabidiol - Markt & Standards

Am Markt gibt es bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte zu erwerben. Hier kann es für den Endkonsumenten herausfordernd sein, sich für das richtige Produkt zu entscheiden und vor allem qualitative hochwertige Produkte von anderen unterschieden zu können.

Beim Kauf von CBD-Produkten sollten Sie vor allem auf folgendes achten:

  • Ist der CBD/CBDA Gehalt angegeben?
    CBD-Öle sind auf Cannabidiol/CBDa (Carbonsäureform) oder auf reines CBD standardisiert. CBD Öle aus CO2-Extraktion sind bei einer Konzentration von 5 % auf 500mg CBD/CBDa pro Flasche standardisiert, bei einer Konzentration von 10% auf 1000 mg CBD/CBDa. Ein 10 ml Gebinde enthält in der Regel ca. 275 Tropfen.

  • Welches Trägeröl wurde verwendet?
    Achten Sie darauf, dass hier ein hochwertiges Öl verwendet wurde – bestenfalls wurden auserlesenes Hanfsamenöl als Trägeröl verwendet.

  • Sind Verzehrempfehlungen angegeben?
    Zur Orientierung sollten ebenfalls die Empfehlungen für den täglichen Verzehr angegeben werden.

  • Ist das Produkt ein Isolat oder ein Vollspektrum?
    Hier unterscheidet man zwischen reinen CBD Produkten und Produkten die weitere Phytocannabinoide enthalten.

Des Weiteren sollten Sie darauf achten, ob aktuelle Analysezertifikate angeführt oder ein Gütesiegel. Eines der bekanntesten ist hier das Leafly CBD Gütesiegel. Dieses zeichnet besonders hochwertige Produkte aus.

Anwendungsbeispiele laut komplementärer Erfahrungsmedizin

Folgend eine Auflistung möglicher Erkrankungen und Beschwerden, bei welchen die Einnahme von CBD förderlich wirken kann:

CBD Konzentrate 5%

  • Schlafprobleme

  • Stress (chronisch)

  • Angst/Unruhe

  • Depressive Verstimmungen

  • Übelkeit

  • Appetitreduktion im Gewichtsmanagement

  • Nikotin/Raucherentwöhnung

CBD Konzentrate 10%

  • Entzündungsbedingten Schmerzen

  • Menstruationsbeschwerden

  • Arthritis

  • Neuropathien

  • Multiple Sklerose

  • Parkinson

  • Epilepsie

  • Fibromyalgie

  • Angststörungen

  • Posttraumatische Belastungsstörungen

Die Anwendung von CBD Konzentraten mit 18% oder 24% erfolgt meist, wenn höhere CBD Dosierungen notwendig zur Erreichung des Gesundheitsziels notwendig sind.

Dieser Auszug stellt lediglich eine Orientierung dar und dient als Richtwert. Pauschale Aussagen können in Hinblick auf die richtige Dosierung und Konzentration kaum getroffen werden, da jeder Körper unterschiedlich sensibel darauf reagiert. In den meisten Fällen können bereits kleine Dosierungen erfolgreich sein [17].

Folgende Faktoren nehmen Einfluss auf die richtige Dosierungsfindung:

  • Gesundheitsziel

  • Stadium der Erkrankung

  • Biologie und Stoffwechsel des Patienten

  • Subjektives Empfinden/ Empfindlichkeit des Patienten als wichtigster Faktor

  • Endocannabinoid-System des Patienten: Funktionsweise und Reaktion auf das CBD

  • Körpergewicht

  • Körperchemie, inklusive eingenommener Medikamente und Lebensmittel [18].

Es gibt bereits eine Vielzahl an Studien, die auf die positiven Wirkungen des CBDs hinweisen und diese auch bestätigen. Die Studien wurden jedoch meist mit geringen Fallzahlen durchgeführt, an Tieren oder an isolierten Zellen im Labor. Weitere klinische Forschungen sind hier deshalb notwendig. Das Interesse und der Bedarf an solchen Studien steigen jedoch [17].

CBD auch für Tiere?

Neben Menschen können auch Tiere vom vielfältigen Wirkungsspektrum des CBDs profitieren. Diese besitzen ebenfalls wie Menschen ein körpereigenes Endocannabinoidsystem, weshalb auch immer mehr Tierhalter auf CBD Öle zurückgreifen.

Gerade Hunde sind in Hinblick auf das Endocannabinoidsystem einmalig, da sie eine höhere Konzentration an Rezeptoren im Kleinhirn und Hirnstamm aufweisen als andere Spezies und somit ideale Voraussetzungen aufweisen. Die Konzentration bzw. die Dosierung von Cannabisprodukten ist bei Tieren grundsätzlich abhängig vom Körpergewicht und fällt niedriger aus als bei Menschen.

Des Weiteren ist zu erwähnen, dass Hunde, und vor allem Katzen, kein Theobromin vertragen. Theobromin ist unter anderem in Schokolade enthalten. Der Verzehr kann Vergiftungen hervorrufen und verschiedenen Stoffwechselprozesse in Gang setzten [19]. Hund und Katzen reagieren also sehr sensibel auf bestimmte Substanzen. Unsere VET Premium Extrakte enthalten unter anderem deshalb weder THC - Mengen noch Terpene, die für Hunde und Katzen ungeeignet sind. Ein spezieller Extraktionsprozess macht dies möglich und unsere Produkte damit einzigartig.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass CBD nicht unbegründet einen solchen Aufschwung erlebt. Dank dem breiten Wirkungsspektrum kann Cannabidiol bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen eine ideale Alternative zur komplementären Behandlung darstellen – sowohl bei Menschen wie auch bei Tieren.

Quellen und Studien

[1] Pleyer I., et al. (2019). Cannabidiol: Ein natürliches Heilmittel des Hanfs. Wien: Verlagshaus der Ärzte

[2] Grotenhermen, et al. (2015). Cannabidiol – CBD – Ein cannabishaltiges Compendium. Solothurn: Nachtschattenverlag

[3] Grotenhermen, F. (2015). Hanf als Medizin. Ein praxisorientierter Ratgeber. Nachschattenverlag: Solothurn

[4] Patel, R. (2019). Gesund mit CBD-Öl. Das Wundermittel gegen Stress, Schmerzen, Schlafstörungen und mehr. Penguin Random House: München

[5] Bisogno et al. Molecular targets for cannabidol and ist synthetic analogues: effect on the cellular uptake and enzymatic hydrolysis of anandamide. Download vom 16. Jänner 2020

[6] Malfait AM., et al. (2015). The nonpsychoactive cannabis constituent cannabidiol is an oral anti-arthritic therapeutic in murine collagen-induced arthritis. Download vom 16. Jänner 2020

[7] Li K., et al. Anti-inflammatory role of cannabidiol and O-1602 in cerulein-induced acute pancreatitis in mice. Download vom 16. Jänner 2020

[8] Hacke A., et al. (2019). Probing the antioxidant activity of Δ9- tetrahydrocannabinol and cannabidiol in Cannabis sativa extracts. Download vom 18. Februar 2020

[9] American Society for Microbiology. (2019). Cannabidiol is a powerful new antibiotic. Download vom 12. Februar 2020

[10] Jadoon K., et al. (2017). A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study. 2(12). Download vom 12. Februar 2020

[11] Parker, L., Rock, E., Limebeer, C. (2011). Regulation of Nausea and vomiting by cannabinoids. 163(7): 1411–1422. Download vom 12. Februar 2020

[12]. Daris B., et al. (2019). Cannabinoids in Cancer Treatment: Therapeutic Potential and legislation. Download vom 12. Februar 2020

[13] [16] Elsaid S., et al. (2019). Chapter Two – Effects of cannabidiol (CBD) in neuropsychiatric disorders: A review of pre-clinical and clinical findings. Download vom 12. Februar 2020

[14] Kogan N., et. al. (2015). Cannabidiol, a Major Non-Psychotropic Cannabis Constituent Enhances Fracture Healing and Stimulates Lysyl Hyrdoxylase Activity in Osteoblasts. Download vom 12. Februar 2020

[15] Croxford, J., & Yamamura, T. (2005). Cannabinoids and the immune System: Potential for the treatment of inflammatory diseases? Journal of Neuroimmunology 166 (2005) 3 – 18. Download vom 12. Februar 2020

[17] Wanitschek, A. & Vigl, S. (2018). Cannabis und Cannabidiol (CBD) richtig anwenden. Wirkungsweisen und Behandlungsmethoden verständlich erklärt. Wien: Humboldt Verlag

[18] Leinow, L & Birnbaum, J. (2019). Heilen mit CBD. Das wissenschaftlich fundierte Handbuch zur medizinischen Anwendung von Cannabidiol. München: Riva Verlag

 

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Epilepsy and CBD

CBD and THC for epilepsy

CBD and THC are two essential components of cannabis. They seem to have different effects on epilepsy. Some experts only recommend CBD products, while others recommend products that contain both THC and CBD.

The history of cannabis and epilepsy

People have used cannabis for its medicinal properties for thousands of years. Documents showing the use of medicinal cannabis have been found in ancient China, India, and the Middle East.
The medicinal use of marijuana was probably first discovered in the 19th century by Dr. William O'Shaughnessy introduced to Western medicine. The Irish doctor documented some medicinal properties of cannabis in an article published in 1843.
In 2011, just a few years ago, the Stanley brothers developed a strain of marijuana with a high CBD content and little to no THC. The result was unusual because the cannabis users did not experience the typical “high”. But the reaction from the little girl Charlotte Figi was all the more astonishing. Figi suffered from a rare condition known as Dravet syndrome, which caused over 300 seizures a week. By using the Stanley brothers' cannabis strain, the frequency of Charlotte's seizures dropped dramatically. The number of seizures decreased from 300 to just three per week over eight months of treatment.
The variety was named “Charlotte's Web” in her honor. It has since been used to treat many other treatment-resistant epileptics.

CBD oil and epilepsy

The specific chemical compound of CBD appears to be a promising treatment option for epilepsy. CBD is preferred over THC in treating epilepsy because it is not psychoactive.
Initial results show that it can reduce seizures in treatment-resistant forms of epilepsy. CBD oil seems safe for children. Long-term effects on the developing brain, however, have not yet been studied.
As with most medications, treatment with CBD can also have side effects .

  • dry mouth

  • diarrhea

  • Tiredness and drowsiness

  • a change in the way other drugs are processed in the liver

CBD has limitations and is not a panacea. Often it must be prescribed in combination with other epilepsy therapies for maximum effect.
However, researchers are optimistic about treating epilepsy with CBD. However, there is still no consensus on the long-term safety and effectiveness of the drug.
The exact mechanism of cannabidiol that acts to relieve epileptic symptoms is also not yet fully understood.

THC and epilepsy

THC has been largely excluded from the treatment of epilepsy due to its psychoactive effects. There are reports that THC could actually increase the activity of the seizures.
However, THC generally acts as an anticonvulsant and can make other anti-convulsive drugs more effective. Therefore it can also be important to use a certain amount of THC in order to achieve maximum reduction in seizures.
One study found that patients showed a significant reduction in seizures with a 20: 1 ratio of CBD to THC. However, the mixture of THC and CBD used to control epileptic seizures does not work for all patients.

research

Many scientists agree that marijuana could likely be a way to treat epilepsy. However, significantly more human research is needed to reach a definitive conclusion. However, recent cases support the idea that marijuana could help treat epilepsy.
Few studies have been done on marijuana and epilepsy in humans, but there is some promising research from GW Pharmaceuticals. The company produces Epidiolex. Epidiolex is a purified, 99% oil-based CBD extract from the cannabis plant. It is currently being clinically tested in various countries.
In the US, this product is being tested for treatment-resistant forms of epilepsy, such as Dravet syndrome and Lennox-Gastaut syndrome.
In addition, research based on animal studies suggests that CBD has anticonvulsant effects in epilepsy.
However, due to a lack of clinical studies, it remains unclear whether THC, CBD, or a combination of both is the best treatment for epilepsy.

CBD studies in Lennox-Gastraut syndrome and Dravet syndrome

Gold standard studies (double-blind, placebo-controlled studies) have recently been completed in difficult epilepsy conditions such as Lennox-Gastaut syndrome (LGS) in children and adults and Dravet syndrome in children. Treatment was with Epidiolex from GW Pharmaceuticals.

  • People who received Epidiolex were between 2 and 26 years old, with a mean age of 11 years.
    All had epilepsy that was unresponsive to currently available treatments

  • During the study, seizures decreased by an average of 54%.

  • People who took the drug clobazam (Onfi) for seizures appeared to have a better response compared to those who were not treated with this drug.

Two gold standard studies of Epidiolex for LGS in children and adults, and one in children with Dravet syndrome, showed promising results.

  • Drop seizures (atonic seizures) were reduced by more than 40% in the two LGS studies compared to less than 20% for people who received the placebo, which was statistically significant.

  • A 40% reduction in seizures was seen in the Dravet study, compared to 17% in the placebo group. Here, too, a significance was found compared to the placebo group.

Other studies of Epidiolex in people with tuberous sclerosis are also ongoing.
An Israeli study of a product containing 20 parts of CBD to 1 part of THC was conducted in an open format for children aged 18 and under with difficult-to-control epilepsy. A significant number of people reported a reduction in seizures, with 7% showing a worsening of the seizures.
The results of clinical studies have shown that the use of CBD oil is remarkably potent in relieving the symptoms of epilepsy and controlling the seizures not only in terms of intensity but also in terms of frequency. The positive measurable effect cannabis oil has on epilepsy is a great discovery. However, there is still a lot of work to be done to make CBD the standard drug for treating epilepsy. Most studies have so far been carried out on animals. Tests on humans must be available in far greater numbers. However, research is also made more difficult by the fact that cannabis is still banned in many countries and research proposals fizzle out or are correspondingly difficult to enforce. Research, especially on humans, is still in its infancy, even if the first results are promising.

Approved treatment methods for epileptics

Each treatment option has specific benefits and risks. Unfortunately, around 30% of people with epilepsy are unable to control their seizures with the approved treatments. Many patients are looking for better options.

  • Anticonvulsant Drugs: These drugs are widely used in the treatment of epilepsy. Side effects can include dizziness , tiredness, nausea, tremor, rash, and weight gain. Serious side effects from anti-epileptic drugs have reportedly caused up to 40% of patients to discontinue treatment.

  • Ketogenic Diet: There is evidence that a high-fat, low-carbohydrate diet can help control epilepsy. This is particularly helpful with children.

  • Brain Surgery: If seizures originate in the same area of the brain, sometimes that part of the brain is removed. Side effects of the surgery can include memory problems, behavior changes, and visual disturbances.

  • Brain stimulation: The application of electrical current to specific areas can be effective in treating epilepsy. The complications of stimulation include infection and worsening of the seizures.

How does cannabis work for epilepsy?

Cannabis appears to have anticonvulsant effects, but scientists still aren't sure exactly how marijuana works to reduce seizures.
Animal studies suggest that activation of the CB1 receptor in the brain (cannabinoid receptor 1 in the endocannabinoid system) may be key to the anti-epileptic effects of marijuana. However, similar results were also found with the activation of the CB2 receptor (cannabinoid receptor 2 in the endocannabinoid system).
Marijuana’s ability to reduce seizures has been linked to a brain chemical called GABA (short for the neurotransmitter γ-aminobutyric acid). GABA decreases the excitement of brain cells, and many commonly prescribed seizure medications work by increasing GABA levels.
When traditional treatments don't work, as they do with around 30% of people with epilepsy, cannabis could be considered.

outlook

The key points in approving CBD as a potential treatment for epilepsy are in

Provided that the CBD oil passes all clinical studies and thus becomes part of the standard treatment for epilepsy, it appears to be far more promising than current anti-epileptic therapy for controlling seizures and curing epilepsy.

 

Testimonials related to cancer with CBD products

Cancer testimonials Cancer is the second leading cause of death after cardiovascular disease. One thing is certain: cannabidiol is becoming more and more relevant with regard to the clinical picture.

But what properties does CBD have that cancer sufferers can take advantage of, and what experiences are already available?


In the mid-1950s, scientists discovered that THC can inhibit the growth of leukemia cells. Cannabidiol is a legal alternative. It is believed that the active ingredient, just like THC, enables the formation of ceramide and thus facilitates the killing of cancer cells. A study by Spanish researchers has shown promising trends. According to this, although CBD is not as strong as THC, it still has an inhibiting effect on the growth of cancer cells in rats. In the therapy of cancer-related side effects, however, CBD has already proven itself.

The following positive effects could be recorded:

Weight gain in cancer patients due to increased appetite. This is particularly significant at the onset of the disease.

Furthermore, other side effects such as nausea and vomiting can be inhibited by the consumption.

Soothe the oral mucosa, which is often irritated by chemotherapy or radiation therapy.

Reduction of anxiety, depression and insomnia as CBD increases glutamate and serotin levels. This enables a positive mood.

Most important, however, is the antispasmodic or pain-relieving effect of cannabidiol. It is possible to greatly alleviate the pain caused by a tumor.